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11.06.2010

Kinder & Internet – Wo lauern die Gefahren?

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Internet, Handys & Gewaltspiele - Ansätze & Tips zur Prävention


Thomas Hingsamer, Polizei Ried

Trotz nahezu tropischer Temperaturen folgten am 10. Juni knapp 20 Interessierte unserer Einladung zum Infoabend.

Im gut klimatisierten Eventraum von Infotech über den Rieder Dächern erörterten Hannes Huber und Thomas Hingsamer vom Präventionsteam der Polizei Ried, welche Gefahren die neuen Medien für Kinder & Jugendliche bergen.

In einem sehr ansprechenden Vortrag informierten die beiden Spezialisten über Trends wie Happy Slapping (= „fröhliches Dreinschlagen“ auf Gleichaltrige, deren Videomitschnitte über Handy oder Internet verbreitet werden), aggressionsfördernde Computer-Spiele (Ego-Shooter), gefährliche Chat-Room-Bekanntschaften und vieles mehr.

Beispiele aus dem täglichen Polizei-Leben veranschaulichten, dass diese Trends nicht nur in Großstätten ihre Anhänger finden. Schon im zarten Alter von 10, 12 Jahren tragen viele Kinder gewaltverherrlichende Videos auf Ihren Multimedia-Handys mit sich herum oder konsumieren diese auf Plattformen wie z.B. YouTube.

„Man soll Kindern die Nutzung von Internet und anderen Medien keinesfalls verbieten. Kinder finden immer einen Weg, solche Verbote zu umgehen", so Huber und Hingsamer. "Es geht vor allem darum, das Ganze unter Kontrolle zu halten, sprich Nutzungszeiten vorzugeben und manchmal auch besuchte Webseiten und Handys zu kontrollieren, ohne direkt in die Privatsphäre der Jugendlichen einzugreifen. Das Wichtigste ist, dass sich Eltern ehrlich für das Leben und die Probleme Ihrer Kinder interessieren und mit Ihnen sprechen“.

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